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Warum ich mit 49 aufgehört habe, Anti-Aging-Cremes zu kaufen – und was danach mit meiner Haut passiert ist

Eine ganz persönliche Geschichte über feine Linien, nachlassende Festigkeit und einen Teint, der müde aussieht – und darüber, wie sehr ein Blick in den Spiegel einen ganzen Tag bestimmen kann. In diesem Artikel berichtet unsere Redakteurin Claudia (49 J.) offen über fünfzehn Jahre Cremes, Ampullen und Kosmetiktermine, über den Tag, an dem sie kurz davor war, sich unterspritzen zu lassen – und darüber, warum sie am Ende einen völlig anderen Weg gegangen ist. Ohne Nadel, ohne Eingriff, ohne monatliche Studiotermine.

Geschrieben von Claudia Berger, aktualisiert am 30.07.2026

Redakteurin | Hautgesundheit & Hautalterung

Feine Linien um die Augen, die morgens nicht mehr verschwinden. Eine Wange, die abends im Spiegel tiefer sitzt als noch vor drei Jahren. Und irgendwann dieser Satz: „Du siehst müde aus" – obwohl du geschlafen hast. Kommt dir das bekannt vor? Damit bist du nicht allein. Der Kollagengehalt der Haut nimmt über das gesamte Erwachsenenalter hinweg kontinuierlich ab – in der Größenordnung von etwa einem Prozent pro Jahr, dermatologisch dokumentiert seit 1975 (Shuster et al., British Journal of Dermatology, 1975). Kollagen ist das, was die Haut von innen aufspannt. Wird es weniger, entsteht genau das, was du im Spiegel siehst: feine Linien, Poren, die größer wirken, eine Kontur, die nicht mehr so klar ist wie früher. Unsere Redakteurin Claudia hat fünfzehn Jahre lang dagegen gearbeitet – mit allem, was man auftragen kann. Bis sie verstand, warum genau das nie funktionieren konnte.

Wieder ein Foto gelöscht, wieder eine neue Creme bestellt – bleibt das jetzt für immer so?

Hallo, ich bin Claudia, 49 Jahre alt – und wenn mir vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal mit einem Termin für eine Unterspritzung im Kalender aufwachen würde, hätte ich das nicht geglaubt.

 

Es hat nicht mit einer Falte angefangen. Es hat mit einem Foto angefangen.

 

Geburtstag meiner Schwester, draußen, Sonne von der Seite. Auf dem Bild sah ich eine Frau, mit der ich nicht gerechnet hatte: die Linien zwischen Nase und Mundwinkel deutlich tiefer, die Wangen irgendwie abgesunken, der Kiefer weicher als in meinem Kopf. Ich habe das Foto gelöscht und mir gesagt, es sei das Licht gewesen.

 

Danach fing ich an, Licht zu vermeiden.

 

Kein Blick in den Badspiegel mehr bei Tageslicht. Keine Fotos von unten. In Videokonferenzen die Kamera einen Tick höher stellen, weil es von oben besser aussieht. Ich habe das jahrelang gemacht, ohne es mir einmal bewusst zu sagen.

 

Und ich fing an zu kaufen.

 

Retinol-Serum für 68 Euro. Hyaluron-Ampullen im Dreierpack. Eine Kollagen-Tagescreme für 89 Euro, die nach sechs Wochen leer war. Vitamin C, Peptide, Nachtcreme, Augencreme, eine zweite Augencreme, weil die erste „nicht die richtige" war. Dazu die Kosmetikerin, 95 Euro pro Sitzung, alle sechs Wochen.

 

Ich habe irgendwann aufgehört, es zusammenzurechnen.

 

Und das Ergebnis? Meine Haut war gepflegt. Morgens nach einer guten Nachtcreme sah sie sogar richtig gut aus – für ein paar Stunden. Aber abends im Badezimmerspiegel war alles wieder da. Jeden Abend. Fünfzehn Jahre lang.

 

Irgendwann saß ich in der Beratung bei einem Ästhetiker. 380 Euro pro Sitzung, alle vier bis sechs Monate, dauerhaft. Der Termin war gemacht.

 

Ich habe ihn zwei Tage vorher abgesagt.

 

Und was ich in den Wochen danach über Anti-Aging-Cremes herausgefunden habe, hat mich ehrlich gesagt wütend gemacht ...

Damit du dir diese fünfzehn Jahre sparen kannst, möchte ich meine Geschichte mit dir teilen.

Also erfährst du in diesem Artikel:

  • Was in deiner Haut wirklich passiert, wenn sie an Festigkeit verliert – und in welcher Schicht das stattfindet
  • Warum das, was du aufträgst, physikalisch gar nicht dort ankommen kann, wo Falten entstehen – dafür gibt es eine messbare Grenze
  • Was der Unterschied ist zwischen „glatter aussehen" und „fester werden" – und warum du den einen sofort und den anderen erst nach Wochen bemerkst
  • Und wie ich es geschafft habe, meine Haut sichtbar zu verändern – ohne Nadel, ohne Eingriff und ohne monatliche Studiotermine

Diese eine Erkenntnis hat für mich alles verändert

Was mir in fünfzehn Jahren niemand so deutlich gesagt hatte: Cremes und Seren wirken in der obersten Hautschicht. Falten und nachlassende Festigkeit entstehen aber nicht dort. Sie entstehen zwei Etagen tiefer.

 

Die Hornschicht, also die äußerste Schicht deiner Haut, ist etwa 0,02 Millimeter dünn. Das ist die Schicht, in der eine Creme arbeitet. Sie glättet die Oberfläche, sie bindet Feuchtigkeit, sie lässt die Haut sofort besser aussehen.

 

Kollagen und Elastin – das Gerüst, das dein Gesicht von innen aufspannt – liegen in der Lederhaut, ein bis zwei Millimeter darunter. Dort sitzen die Zellen, die dieses Gerüst bilden: die Fibroblasten. Wenn sie langsamer arbeiten, wird das Gerüst dünner. Und dann sinkt die Oberfläche ein. Genau das siehst du im Spiegel.

 

Und jetzt kommt der Punkt, an dem ich wütend geworden bin:

 

In der Dermatologie gilt als Faustregel, dass die intakte Hautbarriere Moleküle über etwa 500 Dalton praktisch nicht passieren lässt – die sogenannte 500-Dalton-Regel, im Jahr 2000 im Fachjournal Experimental Dermatology formuliert (Bos & Meinardi, Experimental Dermatology, 2000). Ein Kollagenmolekül liegt bei mehreren Hunderttausend Dalton. Auch das kleiner gemachte, hydrolysierte Kollagen in Cremes liegt noch weit darüber. Hyaluronsäure ebenfalls.

 

Heißt: Das Kollagen aus deiner Kollagencreme kommt nie dort an, wo dein Kollagen fehlt. Es kann gar nicht. Es ist zu groß für die Tür.

 

Was diese Produkte tatsächlich tun, ist nicht nichts – sie binden Feuchtigkeit in der obersten Schicht. Die Haut quillt leicht auf, feine Linien wirken weicher, die Oberfläche reflektiert besser. Das ist ein echter, sichtbarer Effekt. Er hält nur eben ein paar Stunden.

Und daraus wird ein Kreislauf, in dem ich fünfzehn Jahre gesteckt habe:

1. Du trägst auf – die Wirkstoffe bleiben fast vollständig in der obersten Schicht.

 

2. Die Haut speichert Feuchtigkeit – Linien wirken für einige Stunden weicher, du siehst morgens besser aus.

 

3. Die Feuchtigkeit geht – abends ist alles wieder da, denn im Bindegewebe hat sich nichts verändert.

 

4. Du schließt daraus, das Produkt war zu schwach – und kaufst das nächste, teurere. Und es beginnt von vorn.

 

Was passiert, wenn dieser Kreislauf einfach weiterläuft:

 

Jahr für Jahr mehr Geld für ein Ergebnis, das jeden Abend zurückgesetzt wird

 

Der Punkt, an dem nur noch Nadel oder Eingriff als „richtige" Option übrig zu sein scheint

 

Gereizte, empfindliche Haut, wenn du anfängst, mit hochdosiertem Retinol und Säuren nachzulegen

 

Das Gefühl, dass du deinem eigenen Gesicht nur noch zusiehst

 

Und dieses stille Nachrechnen bei jedem Foto: wie viel davon ist das Licht, und wie viel bin ich

 

Ich erinnere mich noch genau an einen Abend im Bad. Ich habe mit den Fingerkuppen die Wangen ein paar Millimeter nach oben geschoben, so wie es tausend Frauen vor dem Spiegel machen, und dachte: „Genau so. Aber ohne dass ich es festhalten muss."

Meine Suche nach Lösungen – und warum sie mich fast zur Nadel gebracht hätte

Nachdem ich verstanden hatte, dass ich seit Jahren die falsche Etage bearbeite, war mir klar: Ich brauche etwas, das tiefer ansetzt. Und ich wollte nichts, das gespritzt wird.

 

Also startete ich meinen Selbstversuch.

 

Erst hochdosiertes Retinol, jeden zweiten Abend, wie in den Videos erklärt. Nach drei Wochen schuppte meine Haut an den Wangen und war so gereizt, dass ich pausieren musste. Dann Fruchtsäure-Peelings. Dann ein Microneedling-Roller, den ich nach zweimal Benutzen weggelegt habe, weil ich nicht wusste, ob ich es richtig mache. Gua Sha. Gesichtsyoga, morgens, sechs Wochen durchgezogen.

 

Parallel weiter zur Kosmetikerin. Die Behandlungen waren angenehm, mein Teint war danach zwei, drei Tage wirklich frisch. Bei 95 Euro pro Sitzung alle sechs Wochen war das aber weder für mein Konto noch für meinen Kalender eine Dauerlösung. Und nach einer Woche sah alles aus wie vorher.

 

Je mehr ich ausprobierte, desto mehr hatte ich das Gefühl, in einem Hamsterrad zu laufen.

 

Dann kam die Beratung beim Ästhetiker. Er war freundlich, er war ehrlich, er hat nichts schöngeredet: Ja, das ließe sich machen. 380 Euro pro Sitzung. Alle vier bis sechs Monate. Auf Dauer, sonst ist es wieder weg.

 

Ich saß danach im Auto und habe gerechnet. Und dann kam der Gedanke, der mich wirklich gestoppt hat: Es ging mir nicht um das Geld.

 

Ich habe genug Frauen gesehen, bei denen man es sieht. Nicht weil es schlecht gemacht war, sondern weil irgendwann das Gesicht nicht mehr ganz mitgeht, wenn sie lachen. Und ich wollte nicht die Frau sein, der man ansieht, dass sie etwas gegen ihr Alter unternimmt.

 

Ich habe den Termin abgesagt. Und saß dann da, mit der Schublade voller angebrochener Tiegel, und dachte: „Vielleicht ist das einfach mein Gesicht mit 49."

 

Aber dann kam ein Gespräch, das alles verändert hat.

Ein Gespräch, das mir zum ersten Mal wirklich Hoffnung gemacht hat

Im Oktober war Klassentreffen. Dreißig Jahre nach dem Abitur, alle zwischen 48 und 50, und man tut, als würde man nicht schauen. Man schaut natürlich trotzdem.

 

Neben mir saß Anja. Wir waren in derselben Stufe, sie ist zwei Monate älter als ich. Und ihre Haut sah nicht „jung" aus – sie sah fest aus. Ausgeruht. Der Unterschied war nicht das Make-up, das habe ich sofort gesehen.

 

Irgendwann habe ich es einfach gefragt, halb im Spaß: „Sag mal, was hast du machen lassen?"

 

Anja hat gelacht. „Nichts gespritzt. Ich mache das mit Licht."

 

Ich habe sie angesehen und kurz überlegt, ob sie mich auf den Arm nimmt. Licht? Ich dachte an Solarium, an rote Lampen im Wellnessbereich, an so ein Gerät, das man einmal benutzt und dann in den Keller stellt.

 

Aber sie meinte es ernst. „So eine LED-Maske für zuhause. Rotlicht und Nahinfrarot. Fünfzehn Minuten abends, vier bis fünf Mal die Woche. Ich mache das seit vierzehn Monaten."

 

Ich sagte erstmal nichts. Aber in meinem Kopf passierte viel.

 

Dann sagte Anja den Satz, wegen dem ich am nächsten Tag angefangen habe zu recherchieren:

 

„Es geht nicht darum, dass du morgen glatter aussiehst. Es geht darum, dass unten wieder etwas passiert."

 

Unten. Genau die Etage, die ich fünfzehn Jahre lang nicht erreicht hatte, weil ich alles von oben aufgetragen habe.

 

Ein Gedanke ließ mich den ganzen Abend nicht mehr los: „Was, wenn es tatsächlich etwas gibt, das dort ankommt – ohne Nadel?"

>> Das ist das Gerät, über das Anja gesprochen hat

Was ich dann selbst herausfand, veränderte meine Sicht auf alles

Am nächsten Abend habe ich angefangen zu suchen – erst nicht nach einem Produkt, sondern nach dem Prinzip: Rotlicht Haut, LED-Lichttherapie Falten, Nahinfrarot Kollagen.

 

Was ich fand, hat mich überrascht: LED-Lichttherapie ist keine neue Beauty-Erfindung. Sie wird seit Jahren dermatologisch erforscht und in Hautarztpraxen und Kosmetikinstituten eingesetzt. Der Fachbegriff dafür ist Photobiomodulation.

 

Eine Arbeit ist mir dabei besonders hängen geblieben.

 

Eine randomisierte, doppelblinde Untersuchung mit 76 Teilnehmern, veröffentlicht im Journal of Photochemistry and Photobiology B. Sie war so aufgebaut, dass man sich das Ergebnis kaum schönreden kann: Behandelt wurde nur eine Gesichtshälfte, die andere bekam ein wirkungsloses Placebo-Licht. Weder die Teilnehmer noch die auswertenden Ärzte wussten, welche Seite welche war. Verwendet wurden die Wellenlängen 633 und 830 Nanometer, zweimal pro Woche über vier Wochen.

 

Gemessen wurde nicht nach Gefühl: die Faltentiefe profilometrisch, die Elastizität mit Messgerät. Und zusätzlich wurden Gewebeproben unter dem Mikroskop ausgewertet. Dort zeigte sich in der behandelten Haut eine histologisch nachweisbar erhöhte Bildung von Kollagen und elastischen Fasern (Lee et al., Journal of Photochemistry and Photobiology B, 2007).

 

Der Mechanismus dahinter hat für mich sofort Sinn ergeben:

 

Rotlicht (ca. 630–660 nm) dringt bis in die Lederhaut vor – also genau in die Schicht, in der Kollagen und Elastin gebildet werden.

 

Nahinfrarot (ca. 850 nm) dringt von den eingesetzten Wellenlängen am tiefsten ein und kann Durchblutung und Zellregeneration unterstützen.

 

In den Zellen wird dieses Licht von den Mitochondrien aufgenommen, den Kraftwerken der Zelle. Sie stellen daraufhin mehr Energie bereit – und Fibroblasten, die mehr Energie haben, können wieder aktiver arbeiten. Unter anderem an Kollagen und Elastin.

 

Und jetzt der Unterschied, der mich fünfzehn Jahre gekostet hat:

 

Eine Creme hat ein Transportproblem. Licht hat keins. Licht muss nicht durch die Hornschicht getragen werden, es geht durch. Es braucht kein Molekül, das klein genug ist. Es braucht keine Nadel.

 

Und ich habe mich gefragt: Warum hört man davon eigentlich so wenig?

 

Vielleicht, weil man mit Licht kein Dauergeschäft machen kann. Cremes, Seren und Behandlungen kauft man immer wieder nach, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Ein Lichttherapie-Gerät kauft man einmal.

 

Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin nicht gegen Pflege. Ein guter Sonnenschutz ist das Wirksamste, was du überhaupt auf deine Haut auftragen kannst, und eine gute Feuchtigkeitspflege lässt sie sofort besser aussehen. Ich würde beides nie weglassen. Aber von innen aufspannen kann eine Creme deine Haut nicht.

 

Bei meiner Recherche bin ich schließlich auf ein Gerät gestoßen, das genau diesen Ansatz für zuhause umsetzt – und das durchweg gut bewertet wird: die LumiFace.

 

Eine LED-Gesichtsmaske mit 8 Lichtfarben – darunter genau die beiden, um die es in der Studie ging: Rotlicht für die Lederhaut und Nahinfrarot mit 850 nm für die tieferen Schichten. Dazu 100 LEDs für das ganze Gesicht, Timer mit 10, 15 und 20 Minuten, Fernbedienung – und dermatologisch getestet.

Die ersten Wochen – und der Moment, in dem ich das Foto nicht gelöscht habe

Als die LumiFace ankam, war ich nervöser als gedacht. Ich hatte in fünfzehn Jahren so oft gehofft.

 

Die Maske selbst war unkompliziert: aufsetzen, per Fernbedienung die Lichtfarbe wählen, Timer stellen – fertig. Kein Auftragen, kein Abwaschen, kein Brennen, kein Warten, bis etwas eingezogen ist.

 

Ich habe mich abends aufs Sofa gesetzt, Rotlicht und Nahinfrarot im Wechsel, fünfzehn Minuten, während die Serie lief. Das Licht ist kalt, man spürt höchstens eine ganz leichte Wärme. Und ehrlich: Es wurden schnell meine liebsten fünfzehn Minuten des Tages. Endlich mal etwas, das sich nicht wie Arbeit an meinem Gesicht angefühlt hat.

 

Ich habe bewusst nichts erwartet.

 

Nach den ersten zwei Wochen – ungefähr neun Anwendungen – fiel mir das auf, womit ich am wenigsten gerechnet hatte: Meine Haut sah morgens nicht mehr so grau aus. Der Teint war frischer, gleichmäßiger. Das war der erste Unterschied, und es war kein großer. Aber es war einer.

 

Nach vier bis sechs Wochen kam die Textur. Wenn ich mit den Fingerkuppen über die Wange fuhr, fühlte sie sich anders an – weniger dünn, mehr Substanz. Und meine Foundation setzte sich nicht mehr so in den Linien um den Mund ab. Das ist ein Detail, das niemand außer mir bemerkt hat, und für mich war es der Moment, in dem ich dachte: Da passiert wirklich etwas.

 

Nach acht bis zehn Wochen dann die feinen Linien um die Augen. Nicht weg – das will ich nicht behaupten. Aber weicher. Und der Kiefer hatte wieder eine Linie, an der Stelle, wo ich auf dem Foto von damals nur noch weich gesehen hatte.

 

Nach etwa drei Monaten und ungefähr 30 Anwendungen war Familienfeier. Draußen, Sonne von der Seite, genau die Situation, in der das alles angefangen hat.

 

Meine Nichte hat Fotos gemacht und mir eins geschickt.

 

Diesmal habe ich es nicht gelöscht.

 

Es gibt noch einen Punkt, der mir wichtig ist, weil er vielleicht der eigentliche Unterschied ist: Ich habe es durchgehalten. Nicht, weil ich disziplinierter geworden bin. Sondern weil es fünfzehn Minuten auf dem Sofa sind, während sowieso der Fernseher läuft. Jede aufwendige Pflegeroutine, die ich in fünfzehn Jahren angefangen habe, habe ich nach drei Wochen schleifen lassen. Diese nicht.

 

Meine Schwester sagte irgendwann im Frühjahr ganz nebenbei: „Du siehst so erholt aus – warst du weg?"

 

Nein. War ich nicht.

Heute bin ich dankbar...

...dass ich den Termin damals zwei Tage vorher abgesagt habe.

 

Dass ich nichts in meinem Gesicht habe, was sich nicht mitbewegt, wenn ich lache.

 

Dass ich morgens bei Tageslicht in den Spiegel schauen kann, ohne den Kopf zu drehen und den besseren Winkel zu suchen.

 

Dass ich in Videokonferenzen die Kamera einfach da lasse, wo sie ist.

 

Dass Fotos wieder einfach Fotos sind – und keine Momente, die ich später heranzoome und lösche.

 

Dass ich nicht alle vier Monate 380 Euro nachlegen muss, um etwas zu halten, das sonst verschwindet.

 

Und dass ich mit 49 aussehe wie 49. Nur ausgeruht.

Herzens-Empfehlung für alle, die nicht zur Nadel greifen wollen

Wenn du gerade an dem Punkt bist, an dem ich vor einem Jahr stand – mit einer Schublade voller angebrochener Tiegel und einem Beratungstermin, den du dir eigentlich nicht traust – dann kann ich dir nur sagen:

 

Es gibt einen Weg dazwischen.

 

Und manchmal beginnt er mit etwas ganz Einfachem: fünfzehn Minuten Licht am Abend, auf dem Sofa.

 

Ich kann dir nicht versprechen, dass die LumiFace bei dir genauso wirkt wie bei mir. Jede Haut ist anders, jedes Alter ist anders, und Ergebnisse lassen sich nicht kopieren. Bei Hauterkrankungen oder wenn du unsicher bist, gehört das Thema in ärztliche Hände.

 

Aber ich kann dir sagen, dass es mir geholfen hat – nach fünfzehn Jahren Cremes, Fehlkäufen und Abenden vor dem Spiegel.

 

Was ich besonders daran schätze:

 

Keine Nadel. Kein Eingriff. Keine Ausfallzeit. Kein Termin, den ich absagen könnte. Und nichts, was ich jemandem erklären muss.

 

Und dann ist da noch die Rechnung, die ich damals im Auto gemacht habe. Das sind zwei völlig verschiedene Wege, die man nicht gegeneinander aufrechnen kann – aber die Zahlen haben bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt:

 

Eine Unterspritzung liegt bei etwa 380 Euro pro Sitzung, alle vier bis sechs Monate, dauerhaft. Ein Termin bei der Kosmetikerin bei 80 bis 100 Euro. Ein gutes Serum bei 60 bis 90 Euro, alle sechs bis acht Wochen leer.

 

Die LumiFace kostet einmal 99,99 Euro statt 189,99 Euro.

 

Dazu kommt: Du kannst sie 30 Tage in Ruhe zuhause testen. Wenn sie dir nicht zusagt, gibst du sie zurück.

 

Ich nutze sie auch heute noch, drei bis vier Mal pro Woche, als festen Teil meines Abends. Und jedes Mal denke ich: Gut, dass ich damals diesen Schritt gemacht habe.

 

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, etwas zu verändern – dann klick einfach unten und informiere dich.

>> Jetzt mehr zur LumiFace erfahren

Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich bald wieder gerne im Spiegel ansiehst.

 

Deine Claudia

Claudia Berger ist 49 Jahre alt, lebt in Münster und arbeitet als Redakteurin im Bereich Hautgesundheit und Hautalterung. Was mit einem gelöschten Urlaubsfoto begann, wurde für sie zu fünfzehn Jahren Cremes, Seren, Ampullen und Kosmetikterminen – bis zu einem Beratungsgespräch für eine Unterspritzung, das sie zwei Tage vor dem Termin abgesagt hat. Erst durch intensive Recherche stieß sie auf die LED-Lichttherapie und darauf, in welcher Hautschicht Festigkeit überhaupt entsteht. Mit diesem Erfahrungsbericht möchte sie anderen Frauen zeigen, dass zwischen „noch eine Creme" und „doch die Nadel" mehr liegt, als man denkt.

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Häufige Fragen von Leser:innen

Wie schnell kann ich mit einer sichtbaren Veränderung rechnen?

Jede Haut ist anders, und bei Hautalterung braucht es Geduld – der Aufbau von Kollagen ist kein Prozess von Tagen. Bei mir kam es in drei Etappen: nach etwa zwei Wochen ein frischerer, gleichmäßigerer Teint, nach vier bis sechs Wochen eine andere Hauttextur, nach acht bis zehn Wochen weichere Linien um die Augen. Empfohlen wird eine Anwendung von 3–5x pro Woche für 10–20 Minuten. Wer nach zehn Tagen einen anderen Menschen im Spiegel erwartet, wird enttäuscht. Wer drei Monate dranbleibt, hat aus meiner Erfahrung die realistische Chance auf einen Unterschied.

Was ist der Unterschied zu einer guten Anti-Aging-Creme?

Der Transportweg. Cremes wirken in der obersten Hautschicht – Falten und Festigkeit entstehen aber in der Lederhaut, ein bis zwei Millimeter tiefer. Als Faustregel gilt, dass die Hautbarriere Moleküle über etwa 500 Dalton praktisch nicht passieren lässt – Kollagen und Hyaluronsäure liegen weit darüber. Licht braucht keinen Träger, es geht durch. Das heißt nicht, dass Pflege sinnlos ist – Sonnenschutz und Feuchtigkeit bleiben wichtig. Es heißt nur, dass beide unterschiedliche Aufgaben haben.

Ist das eine Alternative zu Botox oder Unterspritzungen?

Nein, es ist etwas anderes, und das ist wichtig zu verstehen. Botox entspannt Muskeln, Filler füllen Volumen auf – beides wirkt schnell und beides ist ein Eingriff, der wiederholt werden muss. LED-Lichttherapie arbeitet an der Kollagenbildung in der Haut selbst: kein Eingriff, keine Nadel, keine Ausfallzeit, aber eben auch kein Effekt über Nacht. Es sind zwei verschiedene Wege, keine Ersatzteile füreinander.

Ab welchem Alter ist das sinnvoll?

Der Kollagengehalt der Haut nimmt über das gesamte Erwachsenenalter hinweg kontinuierlich ab, in der Größenordnung von etwa einem Prozent pro Jahr. Ab Mitte 30 geht es deshalb eher darum, zu erhalten, ab Mitte 40 eher darum, etwas zurückzuholen. Ich habe mit 48 angefangen und würde es heute früher machen.

Ist die Anwendung unangenehm? Wird die Maske heiß?

Nein. Die LED-Lichttherapie arbeitet mit kaltem Licht und ganz ohne UV-Strahlung. Man spürt höchstens eine leichte, angenehme Wärme. Die Anwendung ist schmerzfrei – ich empfinde sie sogar als sehr entspannend.

Was ist mit den Augen? Muss ich sie schließen?

Ja, die Augen bleiben während der Anwendung geschlossen. Das Licht ist hell, und man schaut nicht direkt hinein – so wie man auch nicht in eine Lampe schaut. Bei geschlossenen Augen ist die Anwendung unproblematisch. Wenn du unsicher bist oder Augenerkrankungen hast, sprich vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Ist die LumiFace für jeden Hauttyp geeignet?

Sie eignet sich für die meisten Hauttypen, auch für empfindliche Haut. Bei bestehenden Hauterkrankungen, in der Schwangerschaft, bei Epilepsie, bei der Einnahme von Medikamenten, die lichtempfindlich machen, oder direkt nach einem ästhetischen Eingriff oder einer Laserbehandlung solltest du vorher Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt halten.

Kann ich das mit Retinol oder Fruchtsäure kombinieren?

Grundsätzlich ja, aber nicht in derselben Anwendung. Ich nutze die Maske auf gereinigter, trockener Haut ohne Produkte darunter und trage meine Pflege danach auf. An Tagen, an denen meine Haut nach einer Säurebehandlung gereizt ist, lasse ich die Anwendung aus. Wenn du dermatologisch behandelt wirst, kläre die Kombination bitte vorher ab.

Wie lange dauert die Anwendung pro Tag?

Nur 10–20 Minuten, 3–5x pro Woche. Ich nutze die Maske abends auf dem Sofa – per Fernbedienung stellt man Lichtfarbe und Timer ein, danach schaltet sie sich automatisch ab. Es läuft ganz nebenbei, beim Lesen oder Serien schauen.

Was bedeuten die verschiedenen Lichtfarben?

Die LumiFace hat 8 Lichtfarben. Bei Hautalterung sind zwei davon entscheidend: Rotlicht (630–660 nm) dringt bis in die Lederhaut vor, also in die Schicht, in der Kollagen und Elastin gebildet werden. Nahinfrarot (850 nm) dringt von den acht Lichtfarben am tiefsten ein und kann Durchblutung und Zellregeneration unterstützen. Die weiteren Farben deckt das Gerät zusätzlich ab, etwa Blaulicht für unreine Haut oder Grün bei Rötungen – für mich waren sie nicht der Grund für den Kauf.

Muss ich das jetzt für immer machen?

Wenn du das Ergebnis halten willst: ja, in reduzierter Form. Der Kollagenabbau läuft mit dem Alter weiter, unabhängig davon, was du tust. Ich bin nach den ersten drei Monaten von fünf auf drei Anwendungen pro Woche runtergegangen. Das gilt allerdings genauso für jede Creme und für jede Unterspritzung – mit dem Unterschied, dass hier keine weiteren Kosten dazukommen.

Welche Firma steckt hinter der LumiFace?

Die LumiFace kommt von der Firma Veratech aus Deutschland. Verarbeitung und Lieferumfang (Maske, Netzteil, Fernbedienung, Aufbewahrungsbeutel, Anleitung) machen einen hochwertigen Eindruck, und der Kundenservice war bei meinen Fragen schnell erreichbar.

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Disclaimer: Jegliche Produktempfehlungen ersetzen keine Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen persönlichen Erfahrungsbericht. Die Ergebnisse können variieren und sind eventuell nicht typisch. Die genannte Studie bezieht sich auf LED-Lichttherapie im Allgemeinen, nicht auf das hier vorgestellte Produkt. Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als solche verstanden werden. Bei Hauterkrankungen oder unklaren Hautveränderungen wenden Sie sich bitte an eine Hautärztin oder einen Hautarzt.